Bei fortschreitender Arthrose des Sprungelenkes wird häufig eine Versteifungsoperation durchgeführt. Damit verbunden ist eine deutliche Bewegungeinschränkung und auch eine Überbelastung der angrenzenden Gelenke durch die geänderten Bewegungsabläufe. Trotz dieser eklatanten Nachteile erschien die Versteifungsoperation als Methode der Wahl wegen der bis dato nur teilweise befriedigenden Ergebnisse mit dem Einsatz von künstlichen Sprunggelenken.

Das Design wurde nun deutlich weiterentwickelt mit dem Ziel die Langzeitergebnisse zu verbessern:
Worauf beruhen die Weiterentwicklungen?
| Bei der modernen Sprunggelenksprothese wird das Sprungbein mit einer Metallkappe überzogen und die Schienbeingelenkfläche mit einer Metallplatte geschützt. Die dritte Komponente der Prothese ist ein frei beweglicher Polyethylen-Gleitkern, der die Bewegung zwischen den beiden Gelenkpartnern vermittelt. Die freie Beweglichkeit des Gleitkernes ermöglicht eine stressfreie Belastung der Knochenfläche. |
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Wichtig für eine gute Haltbarkeit ist es die meistens nach einem Unfall entstandenen Fehlstellungen und Bandschädigungen im Rahmen des Eingriffes zu beheben |
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