|
Die Arthrose, also die vorzeitige Abnutzung der Gelenkoberflächen führt zur Zerstörung der gesunden Knorpelschicht im Knie. Wenn die konservativen Behandlungsmethoden und eine Knorpeltherapie nicht mehr ausreichen, bleibt in einigen Fällen nur noch die Möglichkeit eines Gelenkersatzes in Abhängigkeit vom Grad der Knorpelzerstörung als Teilprothese oder Totalprothese. Diese Therapieverfahren unterscheiden sich zwar in der Technik, haben aber beide eine sehr hohe Erfolgsquote. |
![]() |
| Wie funktioniert der Teilgelenkersatz? |
Teilersatz am Kniegelenk
Der amerikanische Zahnarzt und Orthopäde Dr. Repicci hat Techniken der Zahnmedizin in seine OP-Methode mit dem Ziel eingebracht, möglichst viel vom Gelenk zu erhalten. Vergleichbar mit einem Inlay in der Zahnmedizin wird nur der verschlissene Teil des Gelenks durch ein Metallkomponente mit Kunsstoff-Inlay ersetzt; dabei bleiben alle Bänder und alle Gelekanschnitte mit gutem Knorpel erhalten. Im Vergleich zu einer Knievollprothese bleiben ca. 80 % der körpereigenen Strukturen erhalten.
Vorteile
- minimal invasiver Eingriff
- kleiner Hautschnitt
- niedriges Infektionsrisiko
- sofortige Belastbarkeit
- bessere Beweglichkeit
- Verzögerung des Gelenkvollersatzes
- durchschnittliche Haltbarkeit 10-15 Jahre
- erlaubt Rückzug auf konventionelle Techniken
Wann kann man voll belasten?
Ab dem OP-Tag kann mit der Vollbelastung begonnen werden, Radfahren ist nach 4 Wochen wieder möglich, Laufsportarten nach 6 Monaten.
|
|
|
Vergleich: Teil-/Vollknieersatz




