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Schlagzeilen

Karpaltunnelsyndrom richtig behandeln

Unters Messer ist besser!
Das ist kurz gesagt das Ergebnis einer Studie in der die konservative und operative Behandlung des Karpaltunnelsyndroms ohne Nervenschädigung bei 116 Patienten verglichen wurde. 1Jahr nach Behandlungsbeginn zeigt sich ein signifikanter Unterschied in Funktion und Beschwerden zugunsten der operativen Therapie.


Quelle: EXTRACTA ortho 6/2009

 

Kniegelenksarthrose als Berufskrankheit

Die Kniegelenksarthrose wird als Berufskrankheit anerkannt

Seit dem 1. Juli 2009 kann die Arthrose des Kniegelenkes (Gonarthrose) als Berufskrankheit geltend gemacht werden, wenn sie nachweislich durch die Arbeit ausgelöst wurde. Für die Anerkennung muss der Betroffene 13 000 Stunden kniebelastende Tätigkeiten nachweisen können.

 

Unikondyläre Knieendoprothese im Vorteil

Eine aktuelle Vergleichsstudie (1) ergab, das Knieteilendoprothesen (unikondylär) im langfristigen Verlauf einen größeren Anteil mit anhaltend guter Funktion aufweisen als kinematische Knietotalendoprothesen (bikondylär). Die Funktionalität wurde mit dem Bristol score beurteilt, der Funktion, Schmerz, Beweglichkeit und Verformung beinhaltet. Auch waren weniger Revisionen bei den Patienten mit der unidondylären Knieendoprothese erforderlich. (1) Newmann J et al, J Bone Joint SUrg Br 2009, 91:52
 

Checkliste kann Leben retten

Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Pilotstudie der WHO, die jetzt im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Die Studie zeigt auf, das durch die Einführung einer einseitigen Checkliste mit Fragen, die vor und nach der Operation vom Anästhesisten und Operateur durchgegangen wurden, die Häufigkeit schwerer Komplikationen von 11 auf sieben Prozent gesenkt werden konnte. Ein Rückgang also um mehr als ein Drittel!
Das Ergebnis belegt auch, wie wichtig die Überprüfung von 'Selbstverständlich­keiten' ist.
Auch wir sind in unserer Praxis seit Jahren daran gewöhnt durch konsequentes Qualitätsmanagement unsere festgelegten Arbeitsabläufe ständig zu überprüfen. Hierdurch ist es uns möglich eine hohe Arbeitsqualität zum Wohle unserer Patienten aufrecht zu erhalten und zu optimieren.
 

Arthroskopie nützt nichts?

Zu dieser sehr allgemeinen Aussage kam eine Studie der University of Western in Ontario in Kanada. Hier wurde die Hälfte von 188 Patienten in einem Durchschnittsalter von 60 Jahren mit moderater bis schwerer Arthrose des Kniegelenkes arthroskopisch (Knorpelglättung, Entfernung von Knorpelfragmenten und Ausspülung von Abriebteilchen) und die andere Hälfte konservativ (Schmerzmittel, Einspritzen von Hyaluronsäure in das Kniegelenk und 1x Physiotheraüpiie/Woche über 3 Monate) behandelt. Nach drei Monaten waren keine Unterschiede mehr zwischen den Behandlungsgruppen festzustellen.

Wichtige Tatsachen werden aber leider in der Aussage dieser Studie nicht berücksichtigt:
Grundprobleme wie Übergewicht (BMI durchschnittlich 30-32kg/cm2) und chronischer Schäden des Kniegelenkes bleiben auch nach dem Eingriff bestehen, weshalb nach anfänglicher Besserung die gleichen Beschwerden nach 3 Monaten auch wieder auftraten.


Von der Studie ausgeschlossen waren auch alle Patienten mit Meniskusschäden, entzündlichen Arthritiden, Achsenfehlstellungen, Patienten mit vorausgegangenen Unfällen und so weiter.
Gerade aber die Gruppe von Patienten jungen und mittleren Alters profitieren in ausgesprochenem Masse von der Arthroskopie, da unmittelbar nach Diagnose­stellung die Sanierung der festgestellten Kniebinnenschäden erfolgen kann.

Wichtig ist also die Indikation zur Arthroskopie richtig zu stellen.

Bei den heutigen diagnostischen Möglichkeiten sollte eine rein diagnostische Arthroskopie nicht mehr durchgeführt werden.

 

MRSA- Frei!

MRSA- Frei! In unserer Praxis und Klinik hat es noch nie eine MRSA- Infektion gegeben.
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Verordnung von Hilfsmitteln

Gesetzliche Krankenkassen lehnen häufig die Kostenübernahme von orthopädischen Hilfsmitteln ab, mit der Begründung diese seien medizinisch nicht erforderlich. Vor allem  wenn die Patienten bereits ein Hilfsmittel
erhalten hatten und nun ein 'Besseres' wünschen, stellen sich die Kassen häufig streitig.
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Thromboseprophylaxe nach Kniearthroskopie?

Mit weltweit etwa 3,5Millionen Eingriffen pro Jahr ist die Arthroskopie des Kniegelenkes die häufigste orthopädische Operation überhaupt. Obwohl sie unleugbar mit einem gewissen Thromboserisiko verbunden ist, gab es bislang keinen sicheren Beleg für den Nutzen einer postoperativen Thromboseprophylaxe mit niedermolekularen Heparinen.

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Rituximab

Für Patienten mit schwerer rheumatoider Arthritis gibt es jetzt Hoffnung. Jeder zweite Patient spricht auf die Behandlung mit dem Antikörper Rituximab an.

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