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Knie


knie_schmerz_sagitalDas Kniegelenk wird oft - zu Recht - als das komplizierteste Gelenk im Körper bezeichnet. Die ausgeklügelte Anatomie von Kniescheiben, Meniskus, Bändern, Muskeln, Kapseln und Sehnen sorgt für die extrem hohe Belastbarkeit des Knies: Bei jedem Schritt lastet etwa das Dreifache des ganzen Körpergewichts darauf! 
Kein Wunder, dass das Knie dadurch leider auch besonders verschleiß- und verletzungsanfällig ist.

Bewegung ist Leben!

Da im Gegensatz zu früher die Lebensqualität heute mehr denn je an Beweglichkeit bis ins hohe Alter gekoppelt ist und sportliche Aktivitäten auf Platz eins der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen rangieren, sind gesunde Knie unverzichtbar. Gerade aber beim Sport treten - auch außerhalb der Skisaison - die häufigsten Knieverletzungen auf.

Wie ist das Knie aufgebaut?
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Patellaluxation

 

Welche Funktion hat die Kniescheibe?
Die Kniescheibe ist ein Knochen, der in die grosse Strecksehne der Oberschenkelmuskulatur eingebettet ist. Zur Knieseite hin verläuft sie in einem V-förmigen Gleitlager des Oberschenkelknochens. Durch ihre kongruente V-Form passt die Kniescheibe im Normalfall ideal in das Oberschenkelgleitlager. Der Zug der Muskulatur kann dann über die Sehne strörungsfrei auf den Unterschenkel übertragen werden, wodurch die Streckung des Knies ermöglicht wird.

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Knieschmerzen

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Knieschmerzen sind ein Warnsignal des Körpers

und Knieschmerzen sind ein Volksleiden: Allein in Deutschland sind etwa fünf bis zehn Millionen Menschen davon betroffen. Es gibt ganz unterschiedliche Arten des Knieschmerzes. Auch seine möglichen Ursachen sind vielfältig. Es bedarf einer gründlichen ärztlichen Untersuchung, um im Einzelfall die genauen Ursachen herauszufinden.

Grundsätzlich sollte der Knieschmerz nicht als Feind, sondern als ein nötiges Warnsignal betrachtet werden. Er weist darauf hin, dass in dem Knie etwas nicht in Ordnung ist. Aufgrund dieses Hinweises lassen sich viele Probleme beheben. Gefährlicher sind schmerzfreie Defekte, wie zum Beispiel kleine Risse im Meniskus, die unbemerkt zur Kniearthrose führen können.

Es gibt zwei mögliche Ursachen, die für die allermeisten Kniebeschwerden verantwortlich sind: Unfall und Gelenkverschleiß.

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Knorpelschäden

Weltweit leiden Millionen Menschen unter Gelenk- Knorpeldefekten, die durch vielfältige Ursachen hervorgerufen werden. Das führt zu einer Vielzahl von Beschwerden und Schmerzen, denn der Knorpel ist als Gleitfläche für einen reibungslosen Bewegungsablauf verantwortlich. Im intakten Zustand kann er Belastungskräfte aufnehmen, die dem Siebenfachen des Körpergewichts entsprechen. Leider ist der hyaline Gelenkknorpel beim Erwachsenen nur sehr begrenzt regenerationsfähig. Das bedeutet, dass die meisten Defekte nicht von selbst ausheilen, sondern irgendwann zwangsläufig die Arthrose nach sich ziehen. Die Chondrozyten-Transplantation ist derzeit weltweit das einzige Verfahren das den Wiederaufbau der originären Gelenkfläche ermöglicht. Es wurde Anfang der 90iger Jahre durch ein schwedisches Forscherteam entwickelt.

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Kniearthrose

Die Behandlung der Arthrose zielt hauptsächlich darauf ab, Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu bekämpfen, Beweglichkeit zu erhalten, Behinderungen zu minimieren und somit die Lebensqualität zu verbessern.
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Meniskusschäden

meniskus01Der Meniskus erfüllt viele wichtige Aufgaben im Knie. Er funktioniert als "Puffer" zwischen den Gleitflächen, verteilt die Gesamtlast im Knie und sorgt für die "Gelenkschmierung", Schockabsorption und vor allem für Stabilität. Meniskusverletzungen können traumatisch oder degenerativ sein, müssen jedoch fast immer operativ behandelt werden, und zwar möglichst bald, um Folgeschäden an den Knorpelflächen zu vermeiden.

 

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Kreuzbandverletzung


kreuzband_bildDas vordere und hintere Kreuzband sind die wesentlichen Stabilisatoren im Knie. Sportunfälle sind meist die Auslöser für die häufigste Bandverletzung, den Riss (Ruptur) des vorderen Kreuzbands (VKB). Dadurch kommt es zu einer Instabilität, die zu vermehrtem Verschleiß führt und das Knie nachhaltig schädigt. Mittlerweile ist bewiesen, dass es nach einer VKB- Ruptur keine Spontanheilung gibt.
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Kniescheibenerkrankung



knee_anatomyDie Kniescheibe (Patella) ist wichtig für die Kraftübertragung der Muskulatur. Eine schmerzfreie dauerhafte Funktion ist nur gewährleistet bei regelrechter Zentrierung der Kniescheibe im Gleitlager. Ähnlich der Spur-/Sturzeinstellung eines Autoreifens zur Straße entscheidet die Stellung der Kniescheibe zum Gleitlager über die Belastbarkeit des Knorpels und damit über die Haltbarkeit. Bei asymmetrischer Druckverteilung, ähnlich einem negativen Sturz am Fahrzeugreifen, resultiert ein frühzeitiger Verschleiß des Knorpels unter der Kniescheibenrückseite. Knorpelschäden, Arthrose oder eine Verrenkung (Luxation) der Kniescheibe können funktionelle Beschwerden und starke Schmerzen verursachen. Diese treten besonders bei langem Sitzen sowie beim Treppen- und Bergabgehen auf. Fehl- und Überbelastungen führen überdies zu Folgeschäden an der Knorpelschicht der Kniescheibe.
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Beinfehlstellungen

kn41bigFehlstellungen der Beinachse bewirken eine Überbelastung und führen somit zu vermehrtem Verschleiß der Menisken und des Knorpelbelags auf der Innen- bzw. Außenseite des Kniegelenks und somit zur Arthrose. Reichen die zur Arthrosetherapie geeigneten Maßnahmen der Knorpelglättung nicht aus, muss die Beinachse korrigiert werden. Dies erfolgt im Rahmen einer sogenannten Umstellungsosteotomie.
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Knorpelschaden Knie

Weltweit leiden Millionen Menschen unter Gelenk- Knorpeldefekten, die durch vielfältige Ursachen hervorgerufen werden. Das führt zu einer Vielzahl von Beschwerden und Schmerzen, denn der Knorpel ist als Gleitfläche für einen reibungslosen Bewegungsablauf verantwortlich. Im intakten Zustand kann er Belastungskräfte aufnehmen, die dem Siebenfachen des Körpergewichts entsprechen. Leider ist der hyaline Gelenkknorpel beim Erwachsenen nur sehr begrenzt regenerationsfähig. Das bedeutet, dass die meisten Defekte nicht von selbst ausheilen, sondern irgendwann zwangsläufig die Arthrose nach sich ziehen. Die Chondrozyten-Transplantation ist derzeit weltweit das einzige Verfahren das den Wiederaufbau der originären Gelenkfläche ermöglicht. Es wurde Anfang der 90iger Jahre durch ein schwedisches Forscherteam entwickelt.

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